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Wir sind geboren, wohltätig zu sein

»Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte,
bis ich einen traf, der keine Füße hatte.«

                                            (Helen Keller)


Unsere kleinen Sorgen  und die Hast der Zeit verdecken leider so oft, dass es uns unendlich gut geht – nicht zuletzt, weil wir das Privileg hatten, in diesen Teil unserer Erde hineingeboren worden zu sein.

Und so vergessen wir leider so oft die Worte von William Shakespeare: »Wir sind geboren, um wohltätig zu sein«

Schon seit langer Zeit sehne ich mich danach, eine große und noble Aufgabe zu erfüllen. Doch ich habe erkannt, dass es meine größte Pflicht ist, kleine Aufgaben so zu erfüllen, als ob sie groß und nobel wären.

Und so freue ich mich sehr, dass ich mit so einer kleinen Aufgabe die Lebensbedingungen der Kinder - und im Besonderen der Mädchen - in Ghana mit einer Patenschaft nachhaltig verbessern kann, und ihm ein bisschen mehr an Menschenwürde und Lebensfreude geben darf.

Mawuse Grace im Dezember 2018
Mawuse im Dezember 2018

Die süße Mawuse Grace haben wir von Anfang 2016 bis Anfang 2019 mit einer Patenschaft unterstützt in der großen Hoffnung, dass wir Mawuse Grace mit unserer finanziellen Unterstützung ein menschenwürdiges Leben und vor allem eine schulische Ausbildung als Grundlage für ihr späteres Leben ermöglichen und ihre kleine Welt ein wenig zum Positiven verändern konnten.

Über PLAN Interntional Deutschland e.V. haben wir die Nachricht erhalten, dass unser Patenkind Mawuse Grace Anfang 2019 im Alter von 12 Jahren aus ihrer Gemeinde fortgezogen ist. Dies ist ein nicht unüblicher Vorgang, denn die Familien gehen dorthin, wo sie Möglichkeiten sehen, ihren Lebensunterhalt besser zu bestreiten. Die Gründe sind vielfältig: wirtschaftlich, politisch, religiös, umweltbedingt oder persönlich. Letztendlich wirken oft verschiedene Ursachen zusammen, die Migrationsbewegungen hervorrufen und verstärken.

Oft verlassen Menschen ihre Heimatregionen, weil ihre Ernährung nicht mehr gesichert ist. Viele Familien leben von den Erträgen der Felder. Doch häufig reichen diese nicht, um den täglichen Bedarf zu decken. Und so ziehen die Familien [oft ohne eine Nachricht] an einen anderen Ort. Wir mussten die Patenschaft für Mawuse deshalb leider beenden. Es bleibt uns nur noch der Herzenswunsch, dass es Mawuse in ihrem künftigen Leben gut geht.

Faahidatu Ibrahim
Faahidatu im Mai 2019

Mawuse wird für immer in unserem Herzen bleiben. Unsere Hände haben wir jetzt Faahidatu Ibrahim gereicht. Faahidatu lebt mit Ihrer Familie in der Upper West Region in Ghana und sie war im Mai 2019 süße 2 Jahre alt.

Die Nordregion Ghanas ist die größte Region des Landes. Flüsse, antike Stätten und der Mole-Nationalpark prägen die Landschaft. Nicht nur Feste, sondern sogar gewöhnliche Tage werden von musikalischen und tänzerischen Darbietungen begleitet. Die Landwirtschaft ist der wichtigtse Wirtschaftszweig der Region. 72 % der Menschen sind in der Landwirtschaft tätig. Auch dort ist der Klimawandel ein großes Problem, denn die sich ändernden Niederschlagsmuster wirken sich auf die Landwirtschaft und die Produktion aus.

Das Leben dort ist für Kinder, insbesondere für Mädchen, eine Herausforderung. Der Schulbesuch ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Mädchen und Jungen werden mit körperlicher Züchtigung bestraft, und Mädchen sehen sich außerdem mit sexueller Belästigung und geschlechtsspezifischer Gewalt konfrontiert. Viele Mädchen brechen deshalb die Schule ab. Und deshalb arbeiten in dieser Region 83 % der Mädchen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren.

Der Vater Abuloakari und die Mutter Ajara von Faahidatu haben uns im Mai 2019 in einem lieben Brief mitgeteilt, dass Faahidatu eine weitverzweigte Familie hat, die hauptsächlich als Bauern tätig ist. Die Familie ist dankbar und glücklich, dass wir die Patenschaft für Faahidatu übernommen haben.

Faahidatu im Januar 2022
Faahidatu im Januar 2022

Wir freuen uns sehr, dass wir im Januar 2022 Neuigkeiten von unserem süßen Patenmädchen Faahidatu bekommen haben.

Faahidatu ist inzwischen 5 Jahre alt und besucht noch immer einen Kindergarten, zudem sie jeden Tag 30 Minuten zu Fuß unterwegs ist. Im Kindergarten sind Sport, Musik und Tanz ihre Lieblingsstunden.

Faahidatu war bis heute gesund und hatte keine schwere Erkrankung, worüber man sich in Upper West Ghana sehr glücklich schätzen darf. Die Wohnbedingungen und die Zusammensetzung der Familie haben sich nicht verändert.

Wir wünschen uns, dass unsere Faahidatu mit Hilfe unserer Patenschaft ein lebenswertes Leben genießen darf, und vor allem bald eine Schule besuchen kann.

In unseren Herzen und unseren Gedanken begleiten wir unsere Faahidatu weiter auf ihrem hoffentlich glücklichen Lebensweg, und wir werden an dieser Stelle gerne weiter über sie berichten.


Wenn auch Sie ein klein wenig Gutes tun wollen in dieser Welt voller Not und Elend, dann finden Sie bei Plan International Deutschland e.V. eine Organisation, die sich weltweit für die Chancen und Rechte der Kinder engagiert.

Plan International Deutschland e.V.
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Share the meal
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Hunger ist eines der größten Probleme der Erde: 795 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen. Jedes Jahr sterben weltweit 3,1 Millionen Kleinkinder an Unterernährung. Fast jedes zweite Kind, das stirbt, verhungert.

Viele Todesursachen sind kompliziert. Kriege kann man nicht verhindern, Terror ebensowenig, und der Klimawandel lässt sich nicht mehr ganz zurücknehmen.

Aber Hunger könnte man tatsächlich aus der Welt schaffen. Mit einer App namens ShareTheMeal kann man in Sekundenschnelle hungernden Kindern in der Dritten Welt helfen.

Und diese Möglichkeit, unkompliziert und auf einfachem Weg die große Hungers-Not in der Welt lindern zu können, nutze ich regelmäßig - insbesondere dann, wenn ich in einem schönen Restaurant sitze, ich so manche Leckereien genieße, es mir besonders gut geht und ich mich glücklich fühle.

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ShareTheMeal ist eine Initiative des UN World Food Programme (WFP). WFP ist die größte humanitäre Organisation, die den Hunger bekämpft.

Im Durchschnitt erreicht WFP jedes Jahr 80 Millionen Menschen mit Ernährungshilfe. Weil WFP zu 100% sich vollständig durch freiwillige Spenden finanziert, zählt wirklich jede Spende!

Die Verwaltungskosten des WFP befinden sich unter den niedrigsten im gemeinnützigen Bereich – 90% der Spenden werden direkt im Kampf gegen den Hunger eingesetzt.

Es ist ein wunderschönes Gefühl, in den Augenblicken einer Spende zu wissen, einem hungernden Kind für einen Tag, für einen Monat oder für ein Jahr das quälende Hungergefühl und damit wenigstens eine Sorge genommen zu haben.

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